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 Preisabsicherung = Hedging


 

Die Absicherung gegen schwankende Preise wird auch als "Hedging" bezeichnet.

 

Definition:

Der Begriff Sicherungsgeschäft, Kurssicherung oder Hedgegeschäft (kurz Hedging, ["hädsch"] von engl. absichern) bezeichnet ein Finanzgeschäft zur Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen oder Veränderungen in den Rohstoffpreisen. Die Person oder Unternehmung, die eine Transaktion hedgen möchte (auch Hedger genannt), geht zu diesem Zweck eine weitere Transaktion ein, die mit der zugrunde liegenden Transaktion gekoppelt ist. Dies findet gewöhnlich in der Form eines Termingeschäfts statt.   Quelle: Wikipedia, Hedgegeschäft

 

Inzwischen haben auch immer mehr kleinere Unternehmen zunehmend Probleme mit stark schwankenden Einkaufspreisen. Steigende Preise können zwar zu einem gewissen Teil an den Endkunden weitergegeben werden, doch das weitaus größere Problem liegt in der Planungsunsicherheit. Je volatiler meine zukünftigen Einkaufspreise, desto unkalkulierbarer wird die operative Unternehmensplanung.

Grundsätzlich kann von Rohstoffpreisen über Energiekosten bis hin zu Wechselkursen nahezu jedes Preisänderungsrisiko am Kapitalmarkt durch eine entsprechende Gegenposition eleminiert werden. Darüber hinaus bezeichnet Hedging das Absichern gegen jegliche Risiken.


Hedging ist vielseitig

 

Maximalen Einkaufspreis fixieren:

Mit Hilfe von Terminkontrakten ist es leicht möglich, einen maximalen (oder auch minimalen) Fixpreis zu definieren. Diese Ober- und Untergrenzen im Preis sind durch geringe Investitionen (Optionsprämien) erzielbar.

Mittelstand:

Insbesondere für viele kleinere Unternehmen ist die Kalkulationsunsicherheit ein Problem der Finanzplanung geworden.

Preisrisiko:

Das wohl relevanteste Risiko am Kapitalmarkt und für den Unternehmer ist das Preisänderungsrisiko. Verteuern sich wichtige Güter des Herstellungsprozesses, lässt sich die eigene Kalkulation nicht mehr aufrecht erhalten. Selbst Ihre Kunden werden nur begrenzt Ziel-Margen mit gehen wollen. siehe auch Risiken

Rohstoffpreise sichern:

Für die meisten Unternehmen sind Rohstoffpreise neben den Personalkosten wesentlicher Bestandteil der Kostenkalkukation.

Metalle:

Edel- und Industriemetalle können einfach standardisiert gehandelt und gegen Preisschwankungen abgesichert werden. siehe Metalle

Petrochemikalien:

Nicht nur Metalle oder Energiekosten lassen sich einfach absichern. Auch Petrochems wie Ethylen sind inzwischen gut handelbar. siehe Chemicals

Großhändler:

Während Großhändler sich durch stratischen Einkauf einen Vorteil verschaffen, sind die Abnehmer meist mit Verträgen an steigende Preise gefesselt und sinkende Preise oft durch den Lieferanten gedeckelt. Diese Unverhältnismäßigkeit kann bereits durch geringe Sicherungsgeschäfte zu Ihren Gunsten ausgeglichen werden.

Hausbank:

Für viele KMUs stellt die eigene Hausbank eine zentrale Ansprechstelle für das Absichern von Rohstoffrisiken dar. Doch die Provisionen können Sie sich sparen, Hedging ist leicht erlernbar.

Ausfallrisiko:

Seit der Finanzkrise besteht zunehmend Unsicherheit über die Bonität von Kapitalmarktteilnehmern. siehe auch Risiken

Einkäufer:

Zentrale, personelle Rolle beim Absichern der Preisrisiken.

Seminar für Einkauf:

Wir bieten Seminare für Kollegen im Einkauf. Diese reichen vom Schulungsmatieral bis hin zur IT-Prozessintegration.

Swap,Future,Forward,Optionen:

Heute gibt es viel Möglichkeiten, die eigenen Risiken abzusichern.

Hedging in der Praxis:

auf Preissicherung.de lernen Sie, wie Hedging in der Praxis funktioniert.

Transport-/Logistikpreisabsicherung:

Sie kennen den Baltic Dry Index? 
Mit diesem verteuern sich auch Ihre Logistikkosten. Warum nicht diese eleminieren?