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JP Morgans Kupfer-ETF darf noch nicht aufgelegt werden

am 27.07.2012
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Seit nunmehr zwei Jahren befindet sich das Beantragungsverfahren für das neue Produkt in der Schwebe. Die SEC begründet dies mit mehr Zeit, die sie zum Einholen externer Meinungen benötigt.

Der Exchange Traded Fund wäre ein physikalisch mit Kupfer besichertes Finanzprodukt, bei dem parallel (d.h. 1:1) zur Preisentwicklung am Preis partizipiert wird. Somit ist eine Absicherung gegen fallende Preise nicht möglich, da beim ETF Leerverkäufe idR. nur von institutionellen Marktteilnehmern (also Banken) betrieben werden können.


Ein großer Kupfer-ETF ist natürlich ein zweischneidiges Schwert:

ETFs lassen sich, ganz ähnlich wie Aktien, an der Börse handeln. Zum einen ermöglicht er damit den günstigen Handel mit Kupfer, da die Transaktionskosten bei ETFs in aller Regel gering sind. Zum anderen allerdings würden sich bei entsprechenden Volumina auch die Schwankungen des Underlyings (also Kupfer selbst) weiter erhöhen.

 

Quellen: AFP, Handelsblatt.com

 

 

Hinweis:

Darüber hinaus besteht bei ETFs von Einzelanbietern grundsätzlich ein Kontrahentenrisiko, da bei etwaiger Zahlungsunfähigkeit eines Emittenten zwar die eigene Einlage im eigenen Besitz bleibt, doch eine Aus- oder Rückzahlung sich (zumindest kurzfristig) faktisch schwierig darstellt.

Zuletzt geändert am: 27.07.2012 um 07:41

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